Bergwandern und dabei zum Klimaforscher werden

Wandern Sie gerne in den Bayerischen Alpen und wollen wissen, was das mit Klimawandel und der Höhenverbreitung von Bäumen zu tun hat? Dann sind Sie hier genau richtig.

In unserem Teilprojekt 6 untersuchen wir die aktuellen Höhengrenzen von Baumarten und hierfür ist Ihre Hilfe notwendig. Ab jetzt können Sie loslegen. Tragen Sie einen Teil zur Klimafolgenforschung bei und erfahren Sie, welche Zusammenhänge bestehen.

Was brauchen Sie?

Wie kartieren und melden Sie den Baum?

Am besten beim Abstieg vom Gipfel – eines beliebigen Bergs der Bayerischen Alpen – nach den jeweils höchstgelegenen Exemplaren einer Baumart, wie z. B. der Fichte, Ausschau halten. Bis zu welcher Meereshöhe wachsen kleine Fichten als Vorposten (kleiner als 1m, zwischen 1 und 3m)? Bis zu welcher Höhe können Fichten-Bäume (größer als 3m) existieren?  Dabei geht es auch um Baumarten, die bereits im Bergwald ihre obere Höhengrenze erreichen, wie z.B. die Rot-Buche oder die Tanne. Bei der Stechpalme interessieren uns auch wildwachsende Exemplare im Alpenvorland. Welche 23 Baumarten gesucht werden, bis zu welcher Höhe sie in den Bayerischen Alpen erwartet werden und weitere Infos finden sie hier.

Bei der Erfassung im Gelände (per Smartphone-App oder Erfassungsformular) oder der Eingabe daheim (Datenportal) geht es immer um folgende Punkte:

  1. Um welche Baumart handelt es sich? (Auswahlliste mit 23 Arten)
  2. Wie sicher bist du mit deiner Bestimmung? (sicher / unsicher)
  3. Wie groß ist der Baum? (kleiner als 1m, 1 bis 3m, größer als 3m)
  4. Wie weit in Metern bist du vom Baum entfernt?
  5. Breitengrad und Längengrad (Fundort in der Karte anklicken oder Koordinaten als WGS 84 dezimal angeben)
  6. Hast du die Meereshöhe zusätzlich gemessen? (optional)
  7. Datum der Beobachtung?
  8. Bild hochladen (Foto vom Baum)
  9. Beobachtung senden – fertig!

Nach dem Senden erscheint Ihre Beobachtung in der Karte sowie in der Liste “meine Einträge”, wo Sie den Eintrag auch nachträglich noch bearbeiten können.

Authentische Forschung

Bildung soll Lücken zwischen Klimawandel und Wissen und dem alltäglichen Handeln schließen - ein Beitrag zu unserem Teilprojekt 8.

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